Goldbarren - das direkte Investment

Wenn Sie an einen Goldkauf denken, kommt Ihnen sicherlich auf den ersten Blick auch ein Goldbarren in den Sinn, den Sie bei einem entsprechenden Händler erwerben und zu Hause oder in deinem Tresor bei einer Bank lagern. Genau dies ist auch heute noch möglich, denn Goldbarren sind nach wie vor ein Handelsgut, welches sich einer großen Beliebtheit erfreut. Dabei haben Sie die Möglichkeit, Goldbarren in unterschiedlichen Größen zu erwerben oder nur indirekt an einem solchen Goldkauf beteiligt zu sein, indem Sie Anteile von Gold-ETF’s kaufen. Nachfolgend soll kurz aufgezeigt werden, was für eine Auswahl in Bezug auf Goldbarren gibt.

Für den privaten Handel gibt es kleinere Goldbarren

Ein Standard-Goldbarren wiegt exakt 12,44 Kilogramm, ist jedoch für Privatanleger in der Regel uninteressant, weil es nur wenige Anleger gibt, die eine solche Menge auf einmal investieren möchten. Aus diesem Grund werden für den Handel auch kleinere Abstufungen von 5, 10, 20, 50, 100 und 500 Gramm angeboten sowie darüber hinaus die schweren Barren für ein Kilogramm. Je nach eigener Investmentstrategie kann man hier also die passende Menge erwerben und somit sein Geld recht inflationssicher investieren.

Goldbarren kaufen – die Vor- und Nachteile

Wer sein Geld in Goldbarren investieren möchte, kann das eigene Vermögen vor dem Wertverfall durch Inflation schützen, da das Edelmetall einen materiellen Gegenwert bietet und somit nicht so einfach entwertet wird. Darüber hinaus hat gerade die jüngere Vergangenheit gezeigt, dass der Goldpreis innerhalb weniger Jahre tolle Sprünge machen und somit eine super Rendite bescheren kann. Als Nachteil muss hier ganz klar erwähnt werden, dass physisch angelegtes Gold keine Rendite aus sich selbst heraus erzielt, solange der Preis nicht steigt. Darüber hinaus muss für die gesicherte Verwahrung in einem Tresor auch noch Geld aufgewendet werden, so dass eventuellen Gewinnen zunächst erst einmal Verluste gegenüber stehen.

Fazit: Goldbarren sichern vor Inflation – Mängel in der Flexibilität

Wer sich tatsächlich dafür entscheidet, in Goldbarren zu investieren, hat tatsächlich einen Gegenwert für sein Kapital in der Hand. Der Fall einer Hyperinflation ist jedoch recht unwahrscheinlich, weshalb man unbedingt auch die Nachteile im Blick behalten sollte, denn Zinsen und Dividenden wirft ein solches Stück Gold eben nicht ab. Im Gegenteil kostet es Depotgebühren, so dass die Gefahr besteht, dass man auf den Kosten sitzen bleibt, wenn der Preis nicht steigt. Zur Absicherung eines Anlageportfolios sind Goldbarren jedoch recht gut geeignet und stellen eine interessante Alternative dar.